Was ist Solidarische Landwirtschaft (Solawi) PDF Drucken E-Mail

sich die Ernte teilen

Wie ist es heut möglich sich angesichts des globalen Super-Marktes gesunde, frische Nahrungsmittel zu bekommen ohne sie selbst anbauen zu müssen?

Wie kann eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft erhalten bleiben, die die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Eine Landwirtschaft die Kindern und Erwachsenen Erfahrungsräume ermöglicht, in denen das Leben und die Lebensfreude mit dem verbunden sind, was lebensnotwendig ist.

Gesunde, frische Nahrungsmittel sollten, wenn möglich, aus der Region und aus ökologischem Anbau stammen. Menschen die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und den Markt- bzw Weltmarktpreisen ab. Beides Faktoren, auf die sie keinen Enfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteiegen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Wie kann eine verantwortungsvolle, lebensspendende Landwirtschaft ausehen, die gleizeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt?

Eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft - eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.

In den 1980er Jahren entstanden erste "solidarische Höfe" im deutssprachigen Raum und den USA. Dort wird dieses Prinzip Community Supprted Agriculture, CSA genannt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 18:01 Uhr