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	<title>Über den Tellerrand | Kattendorfer Hof</title>
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	<description>Bio Abo, Solidarische Landwirtschaft &#38; Food Coops Hamburg</description>
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	<title>Über den Tellerrand | Kattendorfer Hof</title>
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	<item>
		<title>Klimaneutrales Hamburg?</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/klimaneutrales-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 08:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Klimaneutrales Hamburg? Wie ökologische Landwirtschaft helfen kann Nach dem erfolgreichen Zukunftsentscheid vom September 2025 soll Hamburg schon 2040 klimaneutral werden. Zur Erreichung dieses Ziels setzen das Ökoinstitut und das Hamburg-Institut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="512" height="512" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1.jpg" alt="" class="wp-image-87096" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1.jpg 512w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle: KI.generiert)</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong>Klimaneutrales Hamburg?</strong> <strong>Wie ökologische Landwirtschaft helfen kann</strong></h1>



<p><strong>Nach dem erfolgreichen Zukunftsentscheid vom September 2025 soll Hamburg schon 2040 klimaneutral werden. Zur Erreichung dieses Ziels setzen das Ökoinstitut und das Hamburg-Institut maßgeblich auf CCS<sup>(1)</sup>, eine teure, energieintensive und keineswegs nachhaltige Technologie. Das aufgefangene CO<sub>2</sub> soll nach Norwegen exportiert und dort unter der Nordsee verpresst werden. Das ist jedoch nicht nachhaltig, extrem energieaufwendig, schädigt v.a. das Meeresökosystem und ist zudem sehr kostenintensiv</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beitrag zur Klimaneutralität</h2>



<p>Die Bedeutung natürlicher und zu renaturierender Ökosysteme im Klimaschutz und die damit verbundene Möglichkeit der CO<sub>2</sub>-Verminderung vor Ort spielen in den Planungen leider gar keine Rolle. Gleiches gilt für die Biolandwirtschaft. Dabei könnten renaturierte Flächen, wie z.B. wiedervernässte Moore, und die Biolandwirtschaft einen signifikanten Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Außerdem helfen sie uns im Kampf gegen den Artenschwund, dieser existenzielle Krise unserer Lebensräume.<sup>(3)</sup></p>



<p>Natürlich hat Hamburg nicht genügend Flächen, um über Moore und Biolandwirtschaft einen Großteil seiner CO<sub>2</sub>–Emissionen zu speichern. Hamburg kann sich aber auch nicht allein von seinen gut 17.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ernähren; vielmehr lebt die Stadt vom Umland und liefert umgekehrt dem Umland zu. Also sollte das Umland auch mit in den Hamburger Klima- und Artenvielfaltsschutz einbezogen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltige Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität 2040</strong></h2>



<p>Wenn nur 3,6% aller Moore in Hamburg und im Umland wiedervernässt würden, könnten vermutlich die gesamten in 2040 verbleibenden CO<sub>2</sub>-Emissionen des Hamburger Verkehrs aufgefangen werden. Man bräuchte dafür nur 20.000 ha Moorfläche.</p>



<p>Rechnerisch in etwa die 2040er CO<sub>2</sub>-Restemissionen aus der Hamburger Abfallwirtschaft<sup>(2)</sup> könnten auf ca. 135.000 ha an biologisch bewirtschafteter landwirtschaftlicher Nutzfläche, sofern wie auf unserem Kattendorfer Hof behandelt, abgefangen und in den Böden gespeichert werden. Diese Fläche entspricht 3,5% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Zugleich würden bedeutende Beiträge zum Schutz und zur Wiederherstellung der Artenvielfalt geleistet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konsequenzen</strong></h2>



<p>Die CO₂-Speicherung durch natürliche oder renaturierte Ökosysteme und durch Biolandwirtschaft wie auf dem Kattendorfer Hof ist nicht nur nachhaltig und effektiv, sondern trägt darüber hinaus zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt bei.<sup>(3)</sup> Anstatt extrem teure und ungeheuer viel Rohstoffe und Energie verbrauchende CCS-Technologie zuzukaufen, das CO<sub>2</sub> zu exportieren und zu verpressen, könnte sich Hamburg viel kostengünstiger und zugleich rohstoff- und energiesparend in Richtung Klimaneutralität bewegen. Dazu müsste Hamburg z.B. nur den jeweils aktuellen Kurs für CO<sub>2</sub>-Emissionsrechte (derzeit knapp 80 €/t) an die Eigentümer wiedervernässter Moore bzw. an die entsprechenden Biolandwirtschaftsbetriebe zahlen. Das wäre erheblich viel billiger als CCS und nachhaltig zugleich, und der Artenschutz würde automatisch ohne Zusatzaufwand &#8222;mitgeliefert&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: Nachhaltige Klimaschutz-Kennzahlen (Hamburg/Umland)</h2>



<p>Die vorgeschlagenen nachhaltigen Maßnahmen zur Klimaneutralität Hamburgs, basierend auf dem Artikel, lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><td><strong>Kennzahl</strong></td><td><strong>Wert</strong></td><td><strong>Kontext / Beschreibung</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Zieljahr Klimaneutralität</strong></td><td>2040</td><td>Ziel von Hamburg (nach Zukunftsentscheid 2025)</td></tr><tr><td><strong>Wiedervernässung Moore</strong></td><td>3,6 %</td><td>Anteil aller Moore in Hamburg/Umland, der nötig wäre</td></tr><tr><td><strong>Flächenbedarf Moore</strong></td><td>20.000 ha</td><td>Benötigte Moorfläche zur Kompensation der Restemissionen 2040 des <strong>gesamten</strong> Hamburger Verkehrssektors</td></tr><tr><td><strong>Flächenbedarf Biolandwirtschaft</strong></td><td>135.000 ha</td><td>Benötigte Biolandwirtschaftsfläche im Umland (nach Kattendorfer-Hof-Methode)</td></tr><tr><td><strong>Flächen-Äquivalent Biolandw.</strong></td><td>3,5 %</td><td>Entspricht 3,5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein</td></tr><tr><td><strong>Kompensationsleistung</strong></td><td>CO₂-Restemissionen der Abfallwirtschaft</td><td>Kompensation, die durch die 135.000 ha Biolandwirtschaft erreicht werden könnte</td></tr><tr><td><strong>Preis CO₂-Emissionsrechte</strong></td><td>Knapp 80 €/t</td><td>Aktueller Kurs, der an Biobetriebe/Moore gezahlt werden könnte (günstiger als CCS)</td></tr><tr><td><strong>Technologie-Kritik</strong></td><td>CCS (Carbon Capture and Storage)</td><td>Wird als teuer, energieintensiv und nicht nachhaltig kritisiert</td></tr></tbody></table></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-kattendorfer-hof wp-block-embed-kattendorfer-hof"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="FCRPyBg4Ol"><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/unser-hof-nachhaltigkeit-in-zahlen/">Unser Hof – Nachhaltigkeit in Zahlen</a></blockquote>
</div></figure>



<p>(1)CCS (<em>carbon capture and storage</em>) ist eine Technologie zur Entfernung von CO<sub>2</sub> aus Atmosphäre oder Abluft.Siehe auch: <a href="http://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/carbon-capture-storage" target="_blank" rel="noopener">www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/carbon-capture-storage</a></p>



<p>(2) <a href="http://www.oeko.de/publikation/entwicklungsszenarien-fuer-neue-klimaziele/" target="_blank" rel="noopener">www.oeko.de/publikation/entwicklungsszenarien-fuer-neue-klimaziele/</a> <a href="http://www.oeko.de/publikation/entwicklungsszenarien-fuer-neue-klimaziele-1/" target="_blank" rel="noopener">www.oeko.de/publikation/entwicklungsszenarien-fuer-neue-klimaziele-1/</a></p>



<p>(3)&nbsp;siehe <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/unser-hof-nachhaltigkeit-in-zahlen/">https://www.kattendorfer-hof.de/unser-hof-nachhaltigkeit-in-zahlen/</a></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-cover alignfull wp-duotone-purple-green" style="margin-top:0;padding-top:48px;padding-right:48px;padding-bottom:48px;padding-left:48px;min-height:66vh;aspect-ratio:unset;"><img decoding="async" width="512" height="512" class="wp-block-cover__image-background wp-image-87096 size-full" alt="Klimaneutrales Hamburg" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1.jpg 512w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Klimaneutrales-Hamburg-1-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim" style="background-color:#1b1e15"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
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<p class="has-text-align-left has-white-color has-text-color has-large-font-size"><strong>FAQs</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-662a54fcc2d0632c198c49774c14e056"><strong>Welchen Beitrag leistet die Landwirtschaft des Kattendorfer Hofs zum Klimaschutz?</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-5bf7e3ea5b637cccca18f31eeee337c8" style="font-size:16px">Die <strong>biologische Landwirtschaft</strong> (Demeter) des Hofs trägt nennenswert zur <strong>CO2-Speicherung im Boden</strong> bei. Die gesamte Betriebsführung weist dadurch, selbst unter Einbeziehung des Methanausstoßes der Rinder, eine <strong>positive Klimabilanz</strong> auf.</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b2a6bd58d3c12e9ed1566519d08a742c"><strong>Kann die Stadt Hamburg das Ziel der Klimaneutralität unabhängig von ihrem Umland erreichen?</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-70fb82862e562efb1ccddaa07a364bc0" style="font-size:16px">Nein. Der Hof, der selbst in Schleswig-Holstein liegt, argumentiert, dass Hamburg ein <strong>offenes System</strong> ist. Die landwirtschaftlichen Flächen Hamburgs reichen nicht aus, um die Stadt zu versorgen, weshalb das Umland und dessen nachhaltige Bewirtschaftung <strong>systemrelevant</strong> für die Klimaneutralität der Metropole sind.</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-42571014b3a978290a4ecffb8a152a96"><strong>Warum ist laut dem Artikel der CO2-Fußabdruck allein kein ausreichendes Kriterium für Nachhaltigkeit?</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-4c0946f6054b63f7d1c1b7b6b7755c8c" style="font-size:16px">Der Artikel kritisiert die Fixierung auf reines Kohlendioxid. Es wird betont, dass funktionierende <strong>Ökosysteme</strong> und der <strong>Erhalt der Artenvielfalt</strong> (<strong>Artenschwund</strong>) als die entscheidenden und tiefer liegenden Kriterien für die Lebensgrundlagen der Menschheit gelten müssen.</p>
</div>



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			</item>
		<item>
		<title>Wo kommt unser Essen her? – Bio-Gartenkurse zeigen es</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/wo-kommt-unser-essen-her-bio-gartenkurse-zeigen-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 10:18:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo kommt unser Essen her? – Bio-Gartenkurse auf Gut Neverstaven zeigen es ganz praktisch Immer mehr Menschen fragen sich: Wo kommt unser Essen her? Auf Gut Neverstaven bei Travenbrück gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="512" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Wo-kommt-unser-Essen-her.jpg" alt="" class="wp-image-87057" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Wo-kommt-unser-Essen-her.jpg 768w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Wo-kommt-unser-Essen-her-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong>Wo kommt unser Essen her? – Bio-Gartenkurse auf Gut Neverstaven zeigen es ganz praktisch </strong></h1>



<p><strong>Immer mehr Menschen fragen sich: <em>Wo kommt unser Essen her?</em> Auf Gut Neverstaven bei Travenbrück gibt es Antworten, die man sehen, riechen und mit den eigenen Händen spüren kann. In den Bio-Gartenkursen von Jolke de Moel von Mirbach lernen Teilnehmende nicht nur, wie Gemüse wächst – sondern auch, was nachhaltige Landwirtschaft wirklich bedeutet.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo kommt unser Essen her – und warum es wichtig ist, das wieder zu wissen</strong></h2>



<p>Die Frage <em>„Wo kommt unser Essen her?“</em> ist heute aktueller denn je. In einer Welt voller anonymer Lieferketten und abgepackter Produkte wächst das Bedürfnis, wieder zu verstehen, wie Lebensmittel entstehen. Auf Gut Neverstaven wird dieses Wissen lebendig.</p>



<p>Hier zeigt <strong>Jolke de Moel von Mirbach</strong>, Biogärtnerin, Permakultur-Expertin und Leiterin des Kattendorfer Hofladens in Bad Oldesloe, wie ökologischer Gemüseanbau funktioniert – direkt im Beet, mit Erde an den Händen und Freude am Tun. Seit 2020 hat sie die historischen Gärten auf dem Gut wiederbelebt und zu einem Ort gemacht, an dem Menschen erleben können, was nachhaltiges Gärtnern wirklich heißt.</p>



<p>Zum Artikel: <a href="https://www.ln-online.de/lokales/stormarn/gut-neverstaven-gaertnerin-gibt-vhs-kurse-zum-bio-anbau-von-gemuese-und-obst-Z7MIWC7ELZEITBT2TYSUYNKWPE.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Gärtnern auf Gut Neverstaven: Wissen, wo das Essen herkommt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lernen, wie unser Essen wächst – mit Freude, Gemeinschaft und Verantwortung</strong></h2>



<p>Jeden Montagvormittag von April bis Oktober treffen sich auf Gut Neverstaven Menschen, die wissen wollen, wo ihr Essen herkommt. Sie lernen, Gemüse auszusäen, zu pflegen und zu ernten – und finden dabei mehr als nur frische Zutaten. „Man trifft sich, schnackt und entspannt den Kopf“, erzählt eine Teilnehmerin.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="512" data-id="87076" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-2.jpg" alt="" class="wp-image-87076" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-2.jpg 384w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-2-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="512" data-id="87077" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-3.jpg" alt="" class="wp-image-87077" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-3.jpg 384w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-3-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="512" data-id="87078" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-4.jpg" alt="" class="wp-image-87078" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-4.jpg 384w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-4-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="512" data-id="87079" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein.jpg" alt="" class="wp-image-87079" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein.jpg 384w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/11/Bio-Gartenkurse-Schleswig.Holstein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>
</figure>



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<p>Die Kurse verbinden Wissen mit Gemeinschaft. Zwischen Kartoffeln, Mais und Schwarzkohl entsteht ein kleines Ökosystem, in dem Pflanzen, Insekten und Menschen miteinander wirken. Jolke legt ihre Beete nach den Prinzipien der <strong>Permakultur</strong> an – so, dass alles zusammenpasst und sich gegenseitig stärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vom Wissen zur Haltung – wo unser Essen wirklich beginnt</strong></h2>



<p>Jolke de Moel von Mirbach stammt aus den Niederlanden, hat Waldbau und Naturschutz studiert und war Mitbegründerin der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) in ihrem Heimatland. Heute fließt dieses Wissen in die Arbeit am <strong>Kattendorfer Hof</strong> und auf <strong>Gut Neverstaven</strong> ein.</p>



<p>„Vielen fehlt heute die Verbindung zu Erde, Essen und Miteinander“, sagt sie. „Hier im Garten gibt es genug von allem – Platz, Wissen und Freude am gemeinsamen Tun.“<br>Wer einmal selbst gesät, geerntet und probiert hat, versteht: <em>So schmeckt echte Herkunft.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mitmachen und erleben – wo unser Essen herkommt, wird hier greifbar</strong></h2>



<p>Wer neugierig ist, kann sich über die <strong>VHS Bad Oldesloe</strong> für die Bio-Gartenkurse auf Gut Neverstaven anmelden. Egal ob Einsteiger oder erfahrene Gärtnerin – hier wächst man mit jedem Beet ein Stück über sich hinaus.</p>



<p>Gut Neverstaven zeigt auf inspirierende Weise, <strong>wo unser Essen herkommt</strong> – und dass nachhaltige Landwirtschaft mehr ist als Anbau: Sie ist ein Miteinander zwischen Mensch, Natur und Zukunft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5 Rechere-Punkte für gesundes Essen</h2>



<p>Hier sind fünf einfache, aber entscheidende Punkte, auf die du achten solltest, wenn du dich fragt, <strong>woher gesundes und gutes Essen wirklich kommt</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Herkunft und Erzeuger kennen</strong><br>Frag dich: Wer baut mein Essen an – und wo? Je direkter der Kontakt zum Erzeuger, desto transparenter und ehrlicher die Lebensmittel. Bauernmärkte, Hofläden oder solidarische Landwirtschaften geben klare Antworten statt anonymer Verpackungen.</li>



<li><strong>Saison und Regionalität beachten</strong><br>Gesundes Essen wächst im Rhythmus der Natur. Erdbeeren im Juni sind ein Genuss, im Dezember eine Illusion. Wer saisonal und regional einkauft, bekommt nicht nur mehr Geschmack, sondern unterstützt auch eine nachhaltige Landwirtschaft.</li>



<li><strong>Anbauweise hinterfragen</strong><br>Bio ist gut – aber echtes ökologisches Arbeiten geht tiefer. Achte auf Kreislaufwirtschaft, Bodenpflege, Artenvielfalt und darauf, dass Tiere artgerecht gehalten werden. Das sind die wahren Grundlagen für gesunde Lebensmittel.</li>



<li><strong>Wertschätzung statt Wegwerfmentalität</strong><br>Gutes Essen entsteht mit Arbeit, Zeit und Sorgfalt. Wer das respektiert, plant bewusster, kauft mit Maß und verwertet vollständig. Nachhaltigkeit beginnt beim Denken – nicht erst beim Etikett.</li>



<li><strong>Verbindung zur Natur wiederfinden</strong><br>Gesundes Essen kommt nicht aus der Fabrik, sondern aus der Erde. Wer einmal selbst gesät, geerntet oder im Garten geholfen hat, versteht, wie viel Leben in jedem Bissen steckt.</li>
</ol>



<p>Diese fünf Punkte führen zu einer einfachen Erkenntnis: <strong>Gesundes Essen beginnt dort, wo wir wieder hinschauen – zu den Menschen, zum Boden und zur Herkunft.</strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-kattendorfer-hof wp-block-embed-kattendorfer-hof"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="nFEgPjnwFj"><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/gesunde-ernaehrung-fuer-kinder-wichtiger-denn-je/">Gesunde Ernährung für Kinder &#8211; wichtiger denn je</a></blockquote>
</div></figure>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1. Preis für nachhaltige Marktbetriebe</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/1-preis-fuer-nachhaltige-marktbetriebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kattendorfer-hof.de/?p=87029</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis für nachhaltige Firmen – der Kattendorfer Hof gewinnt! Manchmal zahlt sich konsequentes „anders machen“ eben aus. Die Bezirksversammlung Altona hat entschieden: Der Kattendorfer Hof erhält zum zweiten Mal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="512" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf.jpg" alt="Nachhaltige Firmen Hamburg und Schleswig Holstein Kattendorf." class="wp-image-87034" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf.jpg 512w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>1. Preis für nachhaltige Firmen – der Kattendorfer Hof gewinnt!</strong></strong></strong></h1>



<p>Manchmal zahlt sich konsequentes „anders machen“ eben aus. Die Bezirksversammlung Altona hat entschieden: Der <strong><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/jahre-kattendorfer-hof/" data-type="post" data-id="78101">Kattendorfer Hof</a></strong> erhält zum zweiten Mal den <strong>1. Preis für nachhaltige Marktbetriebe</strong> (nachhaltige Firmen) <br>– und damit  3.000 € Preisgeld.</p>



<p>Die Jury würdigt damit nicht nur unseren Marktstand, sondern die ganze Haltung dahinter: <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-nachhaltigkeit-im-einkaufskorb/" data-type="post" data-id="85469">regionale, saisonale Landwirtschaft</a>, echte Kreislaufwirtschaft und ein direkter Kontakt zu den Menschen, die bei uns einkaufen. Kein Greenwashing, keine Show – einfach ehrliches Arbeiten mit Erde an den Händen und Herz in der Sache.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was macht eine Firma eigentlich nachhaltig?</strong></h2>



<p>Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein hübsches Schlagwort. Für Unternehmen bedeutet sie, Verantwortung zu übernehmen – für das, was sie produzieren, wie sie es tun und welche Spuren sie dabei hinterlassen. Eine <strong>nachhaltige Firma</strong> denkt nicht nur an den nächsten Quartalsbericht, sondern auch an die nächste Generation.</p>



<p>Dazu gehört:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ökologische Verantwortung:</strong> Ressourcen schonend einsetzen, Energie sparen, Abfälle vermeiden, auf langlebige Materialien und erneuerbare Energiequellen setzen.</li>



<li><strong>Soziale Verantwortung:</strong> faire Arbeitsbedingungen schaffen, Mitarbeitende beteiligen, Vielfalt fördern und entlang der gesamten Lieferkette auf menschenwürdige Standards achten.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Verantwortung:</strong> solide wirtschaften – nicht um jeden Preis, sondern mit Blick auf langfristige Stabilität und Gemeinwohl.</li>
</ul>



<p>Nachhaltige Unternehmen stellen sich also immer wieder die Frage: <em>Wie können wir unseren Zweck erfüllen, ohne Umwelt oder Menschen auszubeuten?</em><br>Sie handeln im Bewusstsein, dass jedes Produkt, jede Entscheidung und jeder Einkauf Teil eines größeren Ganzen ist.</p>



<p>Kurz gesagt: Nachhaltigkeit ist kein Ziel, sondern eine Haltung – und sie zeigt sich dort, wo Werte und Wirtschaft Hand in Hand gehen. So auch bei unserem Kattendorfer Hof!</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="512" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf2.jpg" alt="Nachhaltige Firmen Hamburg und Schleswig Holstein Kattendorf." class="wp-image-87035 size-full" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf2.jpg 512w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachhaltige-Firmen-Kattendorf2-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Preisverleihung</strong> <strong><strong><strong>für nachhaltige Firmen</strong></strong></strong><br>Wann: <strong>Donnerstag, 27. November 2025 </strong><br><strong>Ort: Bezirksversammlung Altona </strong><br><strong>Uhrzeit: Ab 18 Uhr </strong></p>
</div></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Preisverleihung findet am <strong>Donnerstag, den 27. November 2025</strong> im Rahmen der Sitzung der <strong>Bezirksversammlung Altona</strong> statt. Ab 18 Uhr wird’s offiziell – wir sind eingeladen, den Preis persönlich entgegenzunehmen (und uns dabei ein bisschen zu freuen).</p>



<p>Ein großes Dankeschön geht an alle, die jede Woche an unserem <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/category/hofladen/" data-type="category" data-id="408">Marktstand</a> vorbeischauen, Fragen stellen, Gemüsetüten tragen, mit uns plaudern und damit Teil dieses nachhaltigen Weges sind. Ohne euch wäre das alles nur halbe Freude.</p>



<p>Wir nehmen den Preis als Ansporn, weiterzumachen: mit frischem Gemüse, neuen Ideen und dem alten Versprechen – <strong>Landwirtschaft, die verbindet.</strong> 💚</p>



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		<title>Unser Hof – Nachhaltigkeit in Zahlen</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/unser-hof-nachhaltigkeit-in-zahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Kattendorfer Hof – Nachhaltigkeit in Zahlen Seit 30 Jahren wird unser Kattendorfer Hof nach den Richtlinien der Demeter–Landwirtschaft geführt und erzeugt Gemüse, Fleisch- und Milchprodukte. Unsere SoLaWi-Mitglieder ebenso wie die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="360" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/11/Kattendorfer-Hofladen-Demeter.jpg" alt="Demter Bio Bauernhof Kattendorf" class="wp-image-83052" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/11/Kattendorfer-Hofladen-Demeter.jpg 660w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/11/Kattendorfer-Hofladen-Demeter-480x262.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 660px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>Kattendorfer Hof – Nachhaltigkeit in Zahlen</strong></strong></strong></h1>



<p><strong>Seit 30 Jahren wird unser Kattendorfer Hof nach den Richtlinien der Demeter–Landwirtschaft geführt und erzeugt Gemüse, Fleisch- und Milchprodukte. Unsere SoLaWi-Mitglieder ebenso wie die Kundinnen und Kunden unserer Hofläden ermöglichen, dass es den Betrieb in seiner heutigen Form so gibt. Aber sie unterstützen mit ihrem Einkauf nicht nur unseren Hof, sondern leisten damit auch einen wichtigen Beitrag u.a. für unser Klima und für den Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität).</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit durch Biolandwirtschaft</strong></h2>



<p>In einer wissenschaftlichen Untersuchung stellt Bernhard Weßling<sup>(1)</sup> die Ökobilanz der Biolandwirtschaft am Beispiel des Kattendorfer Hofes dar.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Klimaschutz durch CO<sub>2</sub>-Speicherung im Boden</strong></h3>



<p>Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft trägt die Biolandwirtschaft nennenswert zur CO<sub>2</sub>-Speicherung bei. Dies gilt aufgrund der großen Speicherfähigkeit lebendiger Böden auch nach Abzug der Klimagasemissionen u.a. aus Kraftstoffverbrauch, sonstigem Energiebedarf und der Methan-Emission von Kühen und Rindern in Weidehaltung.</p>



<p>So liefert der Kattendorfer Hof Klimaschutz im Wert von jährlich ca. 250.000 €, wenn man den EU-CO<sub>2</sub>-Emissionshandelskurs von 73 €/t zugrunde legt, bzw. 0,5 bis 1,7 Million €, wenn Kosten wie für DAC/CCS<sup>(2)</sup> vergütet würden. Mit DAC/CCS wollen Unternehmen Geld verdienen, aber zusätzlich zu ihrem extremen Energiebedarf tragen sie zum Artenschwund bei. Stattdessen sollten Biolandwirte für ihre Leistungen im Arten- und Klimaschutz bezahlt werden, zumal sie keine <em>zusätzliche</em> Energie dafür benötigen. Sie benötigen nur Energie für den landwirtschaftlichen Betrieb, und dieser weist, auch unter Einbeziehung des Methans aus der Kuh- und Rinderhaltung, eine positive Klimabilanz auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unser Beitrag zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Biodiversität</strong></h3>



<p>Auf unseren Weiden konnten wir 58 unterschiedliche Pflanzenarten nachweisen.</p>



<p>Auf Äckern und Weiden finden sich mehr als 60 Arten von Käfern und Fluginsekten (u.a. Wildbienen, seltene Wespen- und Schmetterlingsarten). Allein eine Kuh ermöglicht mit ihren Kuhfladen jedes Jahr das Werden und Leben von 120 kg Insekten. Weitere Bausteine für die Förderung der Insektenvielfalt auf unserem Hof sind Blühstreifen, die etwa 5% der Ackerfläche ausmachen, sowie der Verzicht auf chemische Düngemittel und Pestizide.</p>



<p>120 Vogelarten konnten wir auf unseren Acker- und Weideflächen entdecken, darunter Feldlerche, Neuntöter, Bluthänfling, Baumfalke, Uhu und Steinkauz. Viele Vogelarten brüten in unseren derzeit insgesamt etwa 12,5 km langen Knicks.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em> &#8222;Wir müssen die natürlichen Ökosysteme wirken lassen! &#8222;</em></p><cite>Bernhard Weßling</cite></blockquote></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konsequenzen</strong></h3>



<p>Die CO₂-Speicherung durch natürliche oder renaturierte Ökosysteme, einschließlich der biologischen Landwirtschaft, ist nicht nur nachhaltig, sondern trägt im Gegensatz zu technologischen Ansätzen der CO₂-Reduktion zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt bei.</p>



<p>Es gibt nur einen Weg, der aus der Krise von Klima und Biodiversität herausführen kann: Wir müssen die natürlichen Ökosysteme wirken lassen! Geschädigte Ökosysteme müssen wiederhergestellt werden. Damit betreiben wir gleichzeitig Artenschutz, ohne den kein wirksamer Klimaschutz möglich ist. Biolandwirtschaft ist ein wichtiger Teil der Lösung. Subventionen für die Landwirtschaft müssen an Leistungen zur Wiederherstellung der Artenvielfalt und zur Klimastabilisierung ausgerichtet werden, nicht mehr an Hektarzahlen.</p>



<p>(1) Bernhard Weßling ist Chemiker und einer der Gesellschafter der Kattendorfer Hof GmbH und Co. KG. Er war bis Juni 2025 einer der Geschäftsführer. Der Originalartikel wurde kürzlich zur Publikation bei einem internationalen Wissenschaftsmagazin eingereicht. Details finden sich unter <a href="https://bernhard-wessling.com/cdr_bioagriculture_sustainability" target="_blank" rel="noopener">bernhard-wessling.com/cdr_bioagriculture_sustainability</a>.</p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p>(2) DAC und CCS sind Technologien zur Entfernung von CO<sub>2</sub> aus Atmosphäre oder Abluft.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



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		<title>Gesunde Ernährung für Kinder &#8211; wichtiger denn je</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/gesunde-ernaehrung-fuer-kinder-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum gesunde Ernährung für Kinder so wichtig ist Vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum überall von gesunder Ernährung für Kinder gesprochen wird – und ob es wirklich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024.jpg" alt="" class="wp-image-87172" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024.jpg 1080w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-980x980.jpg 980w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong><strong>Warum gesunde Ernährung für Kinder so wichtig ist</strong></strong></h1>



<p><strong>Vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum überall von <em>gesunder Ernährung für Kinder</em> gesprochen wird – und ob es wirklich so entscheidend ist, was auf dem Kinderteller landet. Die Antwort ist ganz klar: Ja! Denn was Kinder heute essen, prägt nicht nur ihre körperliche Entwicklung, sondern auch ihr Geschmacksempfinden, ihre Konzentration, ihr Immunsystem – und langfristig sogar ihre Haltung zu Umwelt und Nachhaltigkeit.</strong></p>



<p>Gerade im Grundschulalter, wenn Kinder wachsen, lernen und neugierig ihre Umwelt entdecken, ist <strong>eine <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-nachhaltigkeit-im-einkaufskorb/" data-type="post" data-id="85469">nährstoffreiche, unbelastete Ernährung</a> entscheidend</strong>. Und hier setzt unser <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-bauernhof/" data-type="page" data-id="338">Kattendorfer Hof als demeter-Hof in Schleswig-Holstein</a> an – mit frischen Bio-Lebensmitteln direkt vom Acker.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesunde Ernährung: Ein Schatz fürs ganze Leben</h2>



<p>Kinder brauchen Energie – aber bitte nicht in Form von zuckrigen Snacks und industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Viel wichtiger ist <strong>eine ausgewogene, frische Ernährung</strong>, die den Körper mit allem versorgt, was er zum Wachsen braucht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vitamine und Mineralstoffe</strong> für starke Knochen, Zähne und ein stabiles Immunsystem</li>



<li><strong>Hochwertige Kohlenhydrate</strong> aus Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten für langanhaltende Energie</li>



<li><strong>Gesunde Fette</strong>, z. B. aus Butter, Nüssen oder pflanzlichen Ölen, die das Gehirn beim Lernen unterstützen</li>



<li><strong>Eiweiß</strong>, wichtig für Muskeln, Wachstum und Zellbildung – z. B. aus Eiern, Milch oder Hülsenfrüchten</li>
</ul>



<p>Kinder, die lernen, woher ihr Essen kommt – und es selbst mit Freude zubereiten – entwickeln zudem <strong>ein nachhaltiges Ernährungsbewusstsein</strong>. Und genau das ist es, was wir auf dem Kattendorfer Hof fördern wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Kinder vom Kattendorfer Hof lernen können</h2>



<p>Bei uns können Kinder nicht nur frische Karotten aus der Erde ziehen – sie erleben, <strong>wie Lebensmittel entstehen</strong>, warum Kühe Auslauf brauchen und weshalb eine Tomate im Juli anders schmeckt als im Dezember. Dieses Bewusstsein führt zu einer stärkeren Verbindung zum Essen – und zu einem bewussteren Essverhalten.</p>



<p>Deshalb ist die faire und regionale Landwirtschaft über eine SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) direkt vor deiner Haustür so wichtig bei der Auswahl gesunder, frischer und ernährungsreicher Lebensmittel. <br>&gt; <a href="https://biopoli.de/blog/solawi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr dazu? </a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gesunde Ernährung für Kinder: Wie der Kattendorfer Hof nachhaltige Ernährung erlebbar macht</strong></h2>



<p>In einer Zeit, in der Fast Food und Fertigprodukte den Alltag vieler Familien prägen, wird die Frage immer drängender: Wie können Kinder zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung hingeführt werden? Unser Hof, ein Demeterhof in Schleswig-Holstein, zeigt, wie Kinder durch direkte Erfahrungen mit Landwirtschaft und Lebensmitteln ein tiefes Verständnis für gesunde Ernährung entwickeln können.</p>



<p>Gesunde Ernährung für Kinder ist nicht nur entscheidend für ihre körperliche Entwicklung, sondern legt auch den Grundstein für langfristige Gesundheitsgewohnheiten. Frisches Obst und Gemüse, möglichst aus regionalem und saisonalem Anbau, liefern essentielle Nährstoffe und fördern ein gesundes Wachstum. Zudem lernen Kinder, woher ihre Lebensmittel stammen und entwickeln ein Bewusstsein für nachhaltige Konsumpraktiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Kattendorfer Hof: Ein Lernort für nachhaltige Ernährung</strong></h2>



<p>Der Kattendorfer Hof bietet Kindern die Möglichkeit, Landwirtschaft hautnah zu erleben. Schulklassen und Kindergartengruppen, sowie Kinder mit ihren Familien, können den Hof besuchen, Tiere anschauen, Gemüse ernten und verstehen, wie Lebensmittel produziert werden. Solche Erfahrungen fördern nicht nur das Wissen über gesunde Ernährung, sondern stärken auch das Verantwortungsbewusstsein und die Wertschätzung für Lebensmittel.</p>



<p>Unser Hof ist Teil der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi), einem Modell, bei dem Verbraucher:innen und Landwirt:innen eng zusammenarbeiten. Familien können Ernteanteile erwerben und erhalten regelmäßig frisches, biologisch angebautes Gemüse. Kinder lernen so, wie saisonale Ernährung funktioniert und wie wichtig es ist, Lebensmittel wertzuschätzen. Studien zeigen, dass Kinder, die in solche Prozesse eingebunden sind, eher bereit sind, neues Gemüse zu probieren und gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln.</p>



<p>Unsere Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie Kinder durch direkte Erfahrungen mit Landwirtschaft und Lebensmitteln ein tiefes Verständnis für gesunde Ernährung entwickeln können. Solche Initiativen sind entscheidend, um zukünftige Generationen für nachhaltige und gesunde Lebensweisen zu sensibilisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Workshops zum Thema &#8222;Gerechte und nachhaltige Ernährung für Kinder&#8220;</strong></h2>



<p>In Schleswig-Holstein gibt es vielfältige Workshops und Programme, die sich mit gerechter und nachhaltiger Ernährung für Kinder beschäftigen. Hier sind einige Angebote, die sowohl für Bildungseinrichtungen als auch für Familien interessant sein könnten:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein – Workshops für Schulklassen und Kitas</strong></h3>



<p>Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet Workshops zum Thema „Lebensmittel und Ernährung“ an, die sich zur Fachergänzung, Vertiefung von Unterrichtsinhalten, für Vorhabenwochen, Info-Tage oder sonstige Gruppenaktivitäten eignen. Diese Workshops richten sich an Schulklassen und Kitas und können individuell angefragt werden. <a href="https://www.verbraucherzentrale.sh/lebensmittel/workshopangebot-lebensmittel-und-ernaehrung-fuer-schulklassen-und-kitas-69207?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. BUNDjugend Schleswig-Holstein – Ernährung und Landwirtschaft</strong></h3>



<p>Die BUNDjugend Schleswig-Holstein organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Aktionsmöglichkeiten rund um das Thema Ernährung &amp; Landwirtschaft. Dazu gehören Workshops, Themenabende und Infostände, die sich mit nachhaltiger Ernährung und umweltverträglicher Landwirtschaft beschäftigen. <a href="https://www.bundjugend-sh.de/themen-projekte/ernaehrung-und-landwirtschaft/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">BUNDjugend Schleswig-Holstein+1BUNDjugend Schleswig-Holstein+1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Landesjugendring Schleswig-Holstein – Nachhaltiges Kochen mit Gruppen</strong></h3>



<p>Der Landesjugendring Schleswig-Holstein bietet Workshops zum nachhaltigen Kochen mit (Jugend)Gruppen an. Diese Workshops beinhalten Inputs zu den 17 Nachhaltigkeitszielen und moderierte Austausche zu den Themenfeldern Ernährung und Nachhaltigkeit. <a href="https://www.ljrsh.de/aktuelles/view/2342?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">ljrsh.de</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Schleswig-Holstein – Fortbildungsangebote</strong></h3>



<p>Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Schleswig-Holstein bietet Online-Fortbildungen zur praktischen Ernährungsbildung für Grundschule und DAZ an. Diese Schulungen richten sich an pädagogisches Fachpersonal und behandeln Themen wie gesundes Frühstücken in der Schule und den Einsatz von BZfE-Bausteinen zur Ernährungsbildung. <a href="https://www.dge-sh.de/regionalworkshops.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">dge-sh.de</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Kinderschutzbund Schleswig-Holstein – „Kinderküche auf Tour“</strong></h3>



<p>Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein hat das Projekt „Kinderküche auf Tour“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein mobiles und gesundes Ernährungsprojekt, das durch Schleswig-Holstein tourt, damit Kinder spielerisch lernen, gesunde und günstige Gerichte genussvoll zuzubereiten. <a href="https://www.kinderschutzbund-sh.de/kinderkueche?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Kinderschutzbund Schleswig-Holstein</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6. GemüseAckerdemie und AckerRacker – Praxisorientierte Bildungsprogramme</strong></h3>



<p>Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges, praxisorientiertes Bildungsprogramm, das Kindern und Jugendlichen Wertschätzung für Natur und Lebensmittel sowie die Grundlagen gesunder Ernährung vermitteln soll. Das Programm beinhaltet den Anbau von Gemüse auf einem schuleigenen Acker und richtet sich an Schulen. Für Kindergärten und -tagesstätten gibt es das Bildungsprogramm „AckerRacker“. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gem%C3%BCseAckerdemie?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>7. Fit4future – Präventionsinitiative für einen gesunden Lebensstil</strong></h3>



<p>Fit4future ist eine deutschlandweite, wissenschaftlich entwickelte Präventionsinitiative, die Kinder und Jugendliche von der Kita bis zum Schulabschluss unterstützt, einen nachhaltig gesunden Lebensstil zu entwickeln. Das Programm umfasst Module zu Bewegung, Ernährung und Brainfitness und wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen und Kitas umgesetzt. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fit4future?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>8. Biopoli &#8211; nachhaltiger Ernährung, Landwirtschaft und Klimaschutz</strong></h3>



<p>Eine besondere Empfehlung beim Thema “Lernen” gibt es sowohl für Kinder als auch Jugendliche wunderbare Workshops zu nachhaltiger Ernährung, Landwirtschaft und Klimaschutz, wie es z.B Bipoli (<a href="https://biopoli.de/" target="_blank" rel="noopener">https://biopoli.de/</a> ) eindrucksvoll zeigt und auch anbietet.</p>



<p>Diese Programme und Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen Wissen und Kompetenzen für eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu vermitteln. Für weitere Informationen und zur Anmeldung empfiehlt es sich, die jeweiligen Websites der Anbieter zu besuchen oder direkt Kontakt aufzunehmen.<br></p>



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<h2 class="wp-block-heading">10 Tipps, worauf Du bei gesunder Kinderernährung achten solltest –</h2>



<h3 class="wp-block-heading">und wie Dir <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-bio-aber-guenstig/" data-type="post" data-id="85060">Produkte vom Kattendorfer Hof</a> dabei helfen</h3>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Frisch vor verpackt:</strong> Greife lieber zu frischem Gemüse und Obst vom Hof statt zu industriell verarbeiteten Snacks.</li>



<li><strong>Saisonal essen:</strong> Erdbeeren im Juni – Kürbis im Oktober. Die Natur weiß, was gut tut. Unsere Ernteanteile zeigen Dir, was gerade wächst.</li>



<li><strong>Bio ist besser:</strong> Demeter-Produkte enthalten keine chemisch-synthetischen Pestizide – perfekt für Kinderkörper.</li>



<li><strong>Vollkorn statt Weißmehl:</strong> Unser frisch gemahlenes Getreide enthält noch alle Nährstoffe – ideal für Frühstücksbrei oder Pfannkuchen.</li>



<li><strong>Zucker reduzieren:</strong> Süße geht auch anders – mit selbstgemachtem Kompott oder einem Joghurt mit Apfelmus vom Hof.</li>



<li><strong>Gemeinsam kochen:</strong> Kinder essen lieber, was sie selbst zubereitet haben. Unsere Rezeptideen helfen Dir beim Einstieg.</li>



<li><strong>Bewusst tierisch:</strong> Weniger, aber besser – unser Fleisch und unsere Milchprodukte stammen von glücklichen Demeter-Tieren.</li>



<li><strong>Fermentiertes entdecken:</strong> Unsere Sauermilchprodukte oder eingelegten Gemüse stärken den Darm – und schmecken Kindern überraschend gut.</li>



<li><strong>Wasser statt Limo:</strong> Frisches Quellwasser, ein Spritzer Apfelsaft – das reicht. Am besten aus der eigenen Trinkflasche.</li>



<li><strong>Vorbild sein:</strong> Kinder machen nach, nicht nach Ansage. Wenn Du selbst mit Freude isst, probieren sie eher Neues!</li>
</ol>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#e5ffc2;grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="886" height="665" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof.jpg" alt="Team Bio Bauernhof Kattendorfer Hof" class="wp-image-83684 size-full" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof.jpg 886w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 886px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><strong>Teste dein Bio-Abo</strong> <strong>und</strong> <strong>werde Mitglied in der solidarischen Landwirtschaft</strong>!<br><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/">&gt; Zum Bio-Abo</a></p>



<p></p>
</div></div>



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<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Warum gesunde Ernährung für Kinder so wichtig ist – und wie Du sie einfach leben kannst</h2>



<p>Gesunde Ernährung für Kinder ist weit mehr als nur Brokkoli auf dem Teller. Sie ist ein Geschenk für Körper und Geist – ein Fundament fürs ganze Leben.<br>Mit den <strong>naturbelassenen, saisonalen und unbelasteten Lebensmitteln vom Kattendorfer Hof</strong> kannst Du Deinen Kindern zeigen, dass gesund auch lecker, vielfältig und spannend sein kann.</p>



<p>Vielleicht mag Dein Kind beim nächsten Hofbesuch sogar selbst eine Möhre ziehen? Oder eine Zwiebelsuppe kochen wie Ina in „Inas Sommer auf dem Bauernhof“?</p>



<p>Wie auch immer Du anfängst – <strong>es lohnt sich. Für Deine Kinder. Für die Zukunft. Und für den Geschmack.</strong></p>



<p><strong>Mehr erfahren?</strong><br>Schau vorbei  – oder melde Dich direkt für eine <strong>Schnupper-Gemüsekiste</strong> oder einen <strong>Kinder-Hof-Workshop</strong> an!</p>



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		<item>
		<title>Ist Bio wirklich besser?</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/ist-bio-wirklich-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 07:02:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kattendorfer-hof.de/?p=86652</guid>

					<description><![CDATA[Ist Bio wirklich besser? – Der Kattendorfer Hof zeigt, worauf es wirklich ankommt In der vielbeachteten Dokumentation „Biokrise – Masse statt Klasse?“ auf ARTE wird ein unbequemer Blick auf die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="1200" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/01/Hofladen-Barmbek-Bio-demeter-Lebensmittel.jpg" alt="Hofladen Barmbek Bio demeter Lebensmittel" class="wp-image-85896" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/01/Hofladen-Barmbek-Bio-demeter-Lebensmittel.jpg 1600w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/01/Hofladen-Barmbek-Bio-demeter-Lebensmittel-1280x960.jpg 1280w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/01/Hofladen-Barmbek-Bio-demeter-Lebensmittel-980x735.jpg 980w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/01/Hofladen-Barmbek-Bio-demeter-Lebensmittel-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1600px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong><strong>Ist Bio wirklich besser? – Der Kattendorfer Hof zeigt, worauf es wirklich ankommt</strong></strong></h1>



<p><strong>In der vielbeachteten Dokumentation „Biokrise – Masse statt Klasse?“ auf ARTE wird ein unbequemer Blick auf die biologische Landwirtschaft geworfen: Während große Handelsketten mit günstigen Bio-Produkten werben, geraten kleine Höfe und Fachhändler unter Druck. Inmitten dieser Entwicklung stellt sich eine zentrale Frage: Ist Bio wirklich besser? Die Antwort ist komplex – aber am Kattendorfer Hof wird sie erlebbar.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Biolebensmittel sind gefragt – aber wer profitiert davon wirklich?</strong></h2>



<p>„<strong>Biolebensmittel sind gefragt</strong>“, titelte die <em>Süddeutsche Zeitung</em> am 4. Februar 2025. Doch wer tiefer in den Artikel blickte, erkannte schnell: Der aktuelle Boom kommt vor allem <strong>Discountern</strong> wie Aldi und Lidl zugute – nicht jedoch dem <strong>Biofachhandel</strong> oder den <strong>Erzeuger:innen</strong>, also den Bauernhöfen, die seit Jahrzehnten echte Bioqualität liefern.</p>



<p><strong>Demeter-Höfe in Deutschland</strong>, wie der <strong>Kattendorfer Hof in Schleswig-Holstein</strong>, geraten zunehmend ins Abseits, obwohl sie höchste Standards in Sachen Tierwohl, Nachhaltigkeit und ökologischer Kreislaufwirtschaft erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist Bio wirklich besser? Die stille Krise der Ökobranche</strong></h2>



<p>Trotz steigender Nachfrage nach Bio-Produkten ist die <strong>biologische Landwirtschaft in der Krise</strong>. Zwischen 2022 und 2023:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ging der Absatz von Bioprodukten europaweit zurück,</li>



<li>mussten in Frankreich rund 10 % aller Bioläden schließen,</li>



<li>stehen viele Biohöfe finanziell unter Druck.</li>
</ul>



<p>Gleichzeitig übernehmen Supermarktketten den Markt. Sie treiben die Preise nach unten und drängen Produzenten dazu, zu industriellen Strukturen zu greifen – mit bis zu <strong>1.500 Milchkühen pro Betrieb</strong>. Diese Entwicklung widerspricht dem ursprünglichen Gedanken der ökologischen Landwirtschaft: <strong>Mensch, Tier und Natur im Einklang</strong>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kattendorfer Hof: Ein Gegenmodell zur industriellen Bio-Produktion</strong></h2>



<p>Der <strong>Kattendorfer Hof</strong> zeigt, dass es anders geht. Seit vielen Jahren wirtschaftet der <strong>Demeterhof in der Nähe von Hamburg</strong> im Einklang mit der Natur. Auf dem Hof gilt: <strong>Transparenz statt Label-Flut</strong>, <strong>Wertschätzung statt Billigproduktion</strong>, <strong>Regionalität statt Globalisierung</strong>.</p>



<p>Statt auf Massenproduktion setzt der Hof auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Artgerechte Tierhaltung</strong> mit Weidegang</li>



<li><strong>Demeter-zertifizierte Landwirtschaft</strong> ohne künstliche Zusatzstoffe</li>



<li><strong>Direktvermarktung</strong> über eigene Hofläden und Ernteanteile</li>



<li><strong>Solidarische Landwirtschaft</strong> als nachhaltiges, gemeinschaftliches Modell</li>
</ul>



<p>Wer sich also fragt: <strong>„Ist Bio wirklich besser?“</strong>, findet auf dem Kattendorfer Hof eine klare Antwort – ja, wenn man echten Biohöfen wie diesem den Vorzug gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie man echten Biohöfen wie dem Kattendorfer Hof helfen kann</strong></h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Direkt kaufen:</strong> Besuche den Hofladen oder bestelle online.</li>



<li><strong>Mitglied werden:</strong> Unterstütze die solidarische Landwirtschaft mit einem Ernteanteil.</li>



<li><strong>Fragen stellen:</strong> Lerne die Menschen hinter den Produkten kennen.</li>



<li><strong>Regional denken:</strong> Kaufe lokal statt global.</li>



<li><strong>Siegel verstehen:</strong> Achte auf Zertifizierungen wie <em>Demeter</em> – sie gehen über EU-Standards hinaus.</li>



<li><strong>Qualität statt Quantität:</strong> Lieber seltener Fleisch essen, aber dafür aus guter Herkunft.</li>



<li><strong>Hofbesuche machen:</strong> Viele Höfe bieten Führungen oder Mitmachtage an.</li>



<li><strong>Biofachhandel unterstützen:</strong> Auch Bioläden sind Teil der Lösung.</li>



<li><strong>Wissen teilen:</strong> Empfiehl gute Biohöfe in deinem Umfeld weiter.</li>



<li><strong>Bewusst konsumieren:</strong> Deine Kaufentscheidung hat direkten Einfluss auf die Landwirtschaft.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Klasse statt Masse – echte Bioqualität gibt’s beim Erzeuger</strong></h2>



<p>Die Frage <strong>„Ist Bio wirklich besser?“</strong> lässt sich nicht pauschal beantworten. Doch wer sich informiert und bewusst einkauft, kann sehr wohl eine Entscheidung treffen, die <strong>Umwelt, Tier und Mensch</strong> zugutekommt. Der <strong>Kattendorfer Hof</strong> beweist, dass echte Bio-Lebensmittel mehr sind als ein grünes Etikett – sie sind Ausdruck eines verantwortungsvollen Lebensstils.</p>



<p>👉 **Mehr zur Doku &#8222;Biokrise – Masse statt Klasse&#8220; gibt’s auf **<a href="https://www.arte.tv/de/videos/114206-000-A/biokrise-masse-statt-klasse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>arte.tv</strong></a></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#ffefe3;grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="886" height="665" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof.jpg" alt="Team Bio Bauernhof Kattendorfer Hof" class="wp-image-83684 size-full" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof.jpg 886w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2023/12/Team-Bio-Bauernhof-Kattendorfer-Hof-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 886px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><strong>Teste dein Bio-Abo</strong> <strong>und</strong> <strong>werde Mitglied in der solidarischen Landwirtschaft</strong>!<br><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/">> Zum Bio-Abo</a></p>



<p></p>
</div></div>



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<p>Der Kattendorfer Hof trägt mit biologischer Bewirtschaftung von 450 ha Ackerflächen und Grünland, auch mit den vielen Kilometern an Knicks, bei zur <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/kann-man-nachhaltigkeit-messen/">Bekämpfung des Klimawandels und des Verlustes an Artenvielfalt</a>. Wir hoffen weiterhin auf Eure Solidarität und Unterstützung – und bitte auch bei der <strong>Gewinnung neuer Mitglieder!</strong>.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Buchauszug &#8222;Was für ein Zufall!&#8230;&#8220;</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/buchauszug-was-fuer-ein-zufall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 08:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kattendorfer-hof.de/?p=86601</guid>

					<description><![CDATA[Buchauszug Bernhard Weßling „Was für ein Zufall! Zum Ursprung von Unvorhersehbarkeit, Komplexität, Krisen und Zeit“ Bernhard Weßling hat seit einiger Zeit wissenschaftlich untersucht, ob technologische (industrielle) Verfahren zur Verminderung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="827" height="1181" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/04/Was-fuer-ein-Zufall.jpg" alt="Was für ein Zufall Bernhard Wessling" class="wp-image-86602" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/04/Was-fuer-ein-Zufall.jpg 827w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/04/Was-fuer-ein-Zufall-480x685.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 827px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><a href="https://www.bernhard-wessling.com/zufall-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Buchauszug Bernhard Weßling</a> „Was für ein Zufall! Zum Ursprung von Unvorhersehbarkeit, Komplexität, Krisen und Zeit“</h1>



<p><em>Bernhard Weßling hat seit einiger Zeit wissenschaftlich untersucht, ob technologische (industrielle) Verfahren zur Verminderung der CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre (wie DAC, CCS, CCU) nachhaltig sind. Dazu hat er ein neues Konzept entwickelt, wie man </em><a href="https://www.bernhard-wessling.com/nachhaltigkeit_und_entropie" target="_blank" rel="noopener"><em>Nachhaltigkeit objektiv beurteilen und sogar messen</em></a><em> kann. Mitte März kam sein neues Buch heraus, in dem diese neuartigen, wissenschaftlich solide fundierten Gedanken für jedermann verständlich in erzählerischer Form Schritt für Schritt erklärt werden. In Kapitel 7 wird deutlich, dass industrielle Verfahren zur CO<sub>2</sub>-Entnahme und -Speicherung alles andere als nachhaltig sind, noch viel weniger nachhaltig sind Verfahren zur CO<sub>2</sub>-Nutzung (CCU).</em></p>



<p><em>Es ergibt sich daraus die Frage: <strong>Was können wir </strong>[statt dessen]<strong> tun – und was die Natur?</strong> So lautet die Überschrift von Kapitel 8, in dem der Autor die weithin unterschätzten Potenziale natürlicher Ökosysteme wiederum mit zahlreichen Daten und Fakten aus der Literatur belegt. Seine Botschaft ist: Klimawandel und die Krise der Artenvielfalt müssen wir gemeinsam und gleichzeitig angehen. Dazu kann und muss auch die Biolandwirtschaft, wie sie unser Kattendorfer Hof betreibt, einen großen Beitrag leisten. Darum geht es in dem folgenden Auszug aus seinem Buch (S. 253 – 259):</em><em></em></p>



<p>Vielleicht ist es Ihnen nicht aufgefallen, aber mehrfach erwähnte ich <em>Weiden</em>, also Wiesen, auf dem Wiederkäuer weiden; damit kein Missverständnis aufkommt: Ich meine damit nicht Grünland, das chemisch gedüngt, mit Pestiziden von Insekten und <em>Unkraut </em>freigehalten wird, damit nur grünes Gras wächst, das man mehrfach im Jahr abmähen kann als Futter für die Kühe, die das ganze Jahr im Stall stehen. Nein, ich meine damit Wiesen, auf denen Milchkühe, ihre Kälber und die Bullen, oder auch Galloway- und Highlandrinder, weiden dürfen. Wiesen, auf denen keine Chemie ausgebracht wird, die stattdessen voller Wildkräuter sind, Wiesen, auf denen es blüht und summt und auf denen frische und ältere Kuhfladen liegen, auf denen und um diese herum es besonders intensiv summt und brummt.</p>



<p>Mir ist klar, dass zumindest einige Leser ihre Zweifel an Milchwirtschaft haben, weil Kühe in den Medien oftmals pauschal als <em>Klimakiller </em>tituliert werden, wegen ihres Methanausstoßes. &#8230; Wie so viele einfache Gleichungen in der Ökologie ist aber diese schlichte Sichtweise „Kuh = Klimakiller“ nicht haltbar, sie erweist sich bei genauerer Betrachtung als bestenfalls eindimensionale (und eher grundfalsche) Sicht, als eine Betrachtungsweise, die für komplexe Systeme und Prozesse nicht angemessen ist. Von solchen Systemen und Prozessen handelt dieses Buch vom Anfang bis zum Ende, und daraus besteht unsere Welt. Deshalb hole ich etwas weiter aus:</p>



<p>Wiederkäuer gibt es auf der Erde seit dem Eozän. Ohne hier die Artensystematik darzulegen, erwähne ich nur eine knappe beispielhafte Auswahl an Arten, dazu gehören: Giraffen, Moschusochsen, Gnus, Hirsche, Rehe und Elche, Steinböcke, Rinder, Schafe und Ziegen; auch Kängurus, Kamele und Lamas sind Wiederkäuer. Bevor Europäer nach Nordamerika kamen und das Land übernahmen, lebten etwa 50 Mio. <a href="https://www.britannica.com/animal/bison" target="_blank" rel="noopener">Bisons</a> in der dortigen Prärie (das ist Grünland, wenn man so will: eine sehr große Weide, eine riesige wilde beweidete Wiese!). Und das waren bei weitem nicht die einzigen Wiederkäuer, die die Prärie und die Wälder durchstreiften. Ähnlich sah (und teilweise sieht es heute noch) in den Savannen Afrikas aus, wo sogar derzeit immerhin noch etwa 1,5 Mio. Gnus leben. Vermutlich in nicht ganz so großen Populationen (Populationsschätzungen sind bisher nicht möglich) lebten am Ende und nach der Eiszeit in Europa die Moschusochsen, <a href="https://bmcecolevol.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2148-10-83" target="_blank" rel="noopener">Auerochsen</a> (die seit Urzeiten in ganz Eurasien und Nordafrika grasten und wiederkäuten, später zu unseren heutigen Rindern domestiziert wurden und bald ausstarben) und Steppenbisons sowie <a href="https://www.nature.com/articles/ncomms13158" target="_blank" rel="noopener">Wisente</a>, die sich aus Mischlingen zwischen Auerochsen und Steppenbisons entwickelt hatten, aber auch zunehmend weniger zahlreich waren).</p>



<p>Ebenso Elche und Hirsche, Rehe und Rentiere. Aber mehr und mehr wird klar, dass Mitteleuropa nicht einfach von einem dichten dunklen Wald bewachsen war, sondern von einer parkähnlichen Landschaft, in der sich reich strukturierte Wälder mit grasbewachsenen Lichtungen und größeren Graslandschaften abwechselten, abgesehen von den regelrechten <a href="https://www.researchgate.net/publication/233331097_The_dynamic_European_forest" target="_blank" rel="noopener">Steppenlandschaften, die wir ja auch heute noch in Europa finden</a>. Und überall dort grasten Wiederkäuer, und auch Wildpferde und Waldelefanten hielten die Wälder offen. Alle Wiederkäuer sind seit jeher Landschaftsgestalter: Sie fressen und verdauen Pflanzen, halten die Wälder offen, öffnen die Böden und bereiten so immer wieder neue klein- und großflächige Lebensräume für viele andere Tier- und noch mehr Pflanzenarten vor. Allein <a href="https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/reh" target="_blank" rel="noopener">Rehe gibt es heute in Deutschland etwa 2,5 Mio</a>. hinzu kommen 200.000 Rothirsche und zusätzlich Damwild. Zum Vergleich: Es gibt gut 10 Mio. Rinder in Deutschland. Ja, es sind zu viele; ja, Rind- und Schweinefleisch ist dort, wo es in Massen verkauft wird, viel zu billig; und ja, es wird ohnehin zu viel Fleisch gegessen. Aber das ist es nicht, was ich hier diskutieren will, sondern die prinzipielle Frage:</p>



<p>Sind Kühe Klimakiller? Wir haben für die Antwort zuerst einen Blick zurück geworfen und festgestellt: Nicht nur Kühe sind Wiederkäuer mit Methan-Ausstoß, sondern viele andere Wildtier- und domestizierte Arten (auch Schafe und Ziegen), und es gibt sie seit zwei, drei Dutzend Millionen Jahren. Methan wurde also immer schon emittiert – und nicht zu knapp. Seit Jahrmilliarden gibt es auf der Erde den <a href="https://www.mpg.de/12785306/neue-schluesselfiguren-im-methankreislauf" target="_blank" rel="noopener">Methankreislauf</a>, über den vieles noch nicht bekannt ist. Gewisse Mikroben erzeugen Methan, andere leben davon, und Methan wird in der Atmosphäre oxidativ abgebaut zu CO2 und H2O.</p>



<p>Was aber über die Rinder speziell und Wiederkäuer insgesamt bekannt ist, insbesondere wenn Weiden extensiv genutzt werden, widerspricht der <em>Klimakiller</em>-Erzählung. Denn damals schon haben die grasenden Wiederkäuer (übrigens zusammen mit den nicht wiederkäuenden Wildpferden) ständig dafür gesorgt, dass Graslandschaften entstanden und lange bestanden, was eben auch die Humusbildung und schließlich die Endlagerung des Kohlenstoffs im Boden bewirkt, mithilfe der Mechanismen, die wir [auf den vorigen Seiten des Kapitels] kennengelernt haben. Aber es geschieht noch mehr, was <a href="https://overton-magazin.de/top-story/die-klima-kuh/" target="_blank" rel="noopener">Florian Schwinn in seinem Buch <em>Die</em></a><em> </em><a href="https://overton-magazin.de/top-story/die-klima-kuh/" target="_blank" rel="noopener"><em>Klimakuh</em></a> recht plastisch, geruchs-, klang- und farbenfroh beschreibt:</p>



<p>Nachdem eine Kuh ihren Fladen abgesetzt hat, sind schon nach Minuten die ersten Dungfliegen dort und nur wenig später die Dungkäfer. Es werden Eier gelegt, die Dungkäfer fressen vom Kuhfladen, und es werden mehr und mehr verschiedene Fliegen und Käfer. Der <em>Heilige Pillendreher </em>(Vorkommen im Mittelmeerraum und in Afrika) formt aus dem Dung eine Kugel, die er wegrollt und vergräbt, das Weibchen legt ein Ei dort hinein. Unsere hiesigen mit diesem verwandten Dungkäferarten nutzen ebenfalls die Kuhfladen und den Pferdedung, so graben Mistkäfer tiefe Röhren, um den Dung nach im Boden einzulagern und für sich zu nutzen. Nun sind die Regenwürmer an der Reihe und leisten ihren Beitrag zu den Abläufen, die wir bereits oben angesprochen haben. Eine solche – extensiv genutzte – Weide ist etwas ganz anderes als eine Heuwiese, die mehrmals im Frühjahr und Sommer gemäht wird. Diese ist praktisch eine Monokultur der am schnellsten und dichtesten nachwachsenden Gräser (gut für den Heuertrag), die als solche genutzte Weide ist ein Eldorado der Biodiversität, der Humusbildung und der Kohlenstoffspeicherung.</p>



<p>Schwinn zitiert Jörn Buse, der schreibt: „Damit liefert bereits ein [einziges] 600 kg schweres Rind im Laufe eines Jahres über elf Tonnen Dung auf Weideflächen. Der durch 120 kg Insektenlarven genutzt wird.“ Das heißt, eine Kuh liefert im Verlauf eines Jahres die Grundlage für das Entstehen und Leben von Insekten mit dem Gesamtgewicht von einem Fünftel des Gewichts der Kuh. In einem einzigen Kuhfladen können bis zu 4.000 Insektenindividuen zu finden sein, zusammen mit den Tieren aus dem Boden mehrere hundert verschiedene Arten. Hinzu kommen zahllose Fliegen und Schmetterlinge, die den Kuhfladen nur kurz besuchen. Das ist aber nur der Fall, wenn die Kuh nicht, wie leider derzeit die allermeisten, im Stall steht, sondern wenn sie auf der Weide ist und grast. Ähnlich wird auch der Kot anderer Weidetiere, der Schafe, Ziegen oder Pferde, genutzt und verarbeitet, und natürlich auch der von Hirschen und Rehen, wenn diese die Wälder verlassen können und im offenen Grünland äsen.</p>



<p>Dass den Insekten in den extensiv beweideten Graslandschaften auch die Vögel folgen, muss ich sicher nicht näher erklären. Jeder kann es selbst beobachten. Pro Jahr und Hektar können auf beweidetem <a href="https://www.thuenen.de/media/institute/ak/Allgemein/news/Thuenen_Report_64_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Grünland nach Zahlen des Thünen-</a><a href="https://www.thuenen.de/media/institute/ak/Allgemein/news/Thuenen_Report_64_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Instituts</a> 2,22 t Kohlenstoff gespeichert werden. Das entspricht jährlich 8,15 t CO2, die der Atmosphäre entzogen werden. Hier wurde nicht speziell hinsichtlich biologisch oder konventionell bewirtschaftetem Grünland differenziert, für ersteres dürften die Zahlen nochmals höher liegen. Konventioneller Ackerbau zeigt hingegen einen jährlichen (!) Verlust in Höhe von 0,2 t Kohlenstoff. Lassen Sie uns die Speicherung dieser gut 8 t CO2 vergleichen mit dem Energiebedarf, den die direkte Absorption von CO2 aus der Luft (DAC) verursacht: In Kap. 7 konnten Sie lesen, dass dies pro Tonne CO2 neun Mio kJ Primärenergie erfordert, also 9 GJ. <em>Ein (1) Hektar beweidetes Grünland erspart also jährlich einen Energieaufwand in Höhe von 73,35 GJ Primärenergie, den wir benötigen, wenn wir ebenfalls 8,15 t CO</em><em>2 </em><em>aus der Luft mittels DACCS entfernen und speichern würden.</em></p>



<p>Aber wir speichern nicht nur CO2, sondern bekommen auch noch Fleisch und Milch. Auf unserem <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/">Kattendorfer Hof</a> grasen 2,5 Milchkühe pro Hektar, von denen (ausschließlich ernährt mit selbst angebautem Futter und frischem Gras) jede einzelne im Mittel fast 6.000 Liter Milch pro Jahr liefert. Entsprechend viel Milch wird von den 2,5 Kühen pro Hektar geliefert: fast 15.000 Liter im Jahr, <em>zusätzlich </em>zur CO2-Speicherung und der Bereitstellung von Kinderstuben und Nahrung für Milliarden von Insekten (2,5*120 kg = 300 kg Insektenlarven im Jahr)! Ein einziger Hektar leistet dies alles zusätzlich zur Einsparung von 73,35 GJ Primärenergie, die wir nicht mit DACCS verschwenden müssen, und wir vermeiden all die [in Kapitel 7] beschriebenen Kollateralschäden. Man muss die Zahlen nur hochrechnen, um festzustellen, dass beweidetes Grünland eine DACCS-Methode mit sehr viel mehr Speicherpotenzial ist als eine Climeworks-Anlage (und das praktisch ohne Energieaufwand). Und zugleich fördert es die Biodiversität. Und erzeugt gesunde Lebensmittel.</p>



<p>Florian Schwinn weist mit seinem Buch auf etwas hin, was ich (als Investor und Mitgeschäftsführer des erwähnten Biolandwirtschafts-Betriebs) eigentlich hätte wissen können oder müssen: Bei der Klimakonferenz 2015 in Paris haben die Gastgeber eine <a href="https://www.ble.de/DE/Themen/Klima-Energie/4per1000/4per1000_node.html" target="_blank" rel="noopener"><em>4-Promille-</em></a><a href="https://www.ble.de/DE/Themen/Klima-Energie/4per1000/4per1000_node.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Initiative</em></a><em> </em>ins Leben gerufen, der die Bundesrepublik beigetreten ist. Diese basiert auf der Erkenntnis, dass wenn auf allen weltweit landwirtschaftlich genutzten Flächen nur 4 Promille mehr Humus gebildet würde, könnten diese Böden die gesamte Menge des derzeit emittierten CO2 speichern und in tieferen Bodenschichten endlagern.</p>



<p>Dass ich von dieser Initiative noch nie etwas gehört oder gelesen hatte, beschämt mich, zugleich ist es aber auch beschämend für die Initiatoren und die Medienschaffenden, denn offensichtlich ist kaum etwas davon an die breitere Öffentlichkeit gelangt (Schwinn schreibt: <a href="https://4p1000.org/?lang=en" target="_blank" rel="noopener">„Nur geschehen ist seither wenig“</a>; wie wahr …). Das einzige, was mich etwas besänftigt, ist: Als ich 2009 in den Kattendorfer Hof investierte, bewirtschaftete dieser erst „nur“ 110 ha Pachtland. Danach begannen wir zu wachsen und bewirtschaften heute auf biologische Weise 450 ha Pachtland. Davon einen großen Teil mit allerlei Feldfrüchten (Brot- und Futtergetreide / Triticale, Futtererbsen und Ackerbohnen, Klee, Kartoffeln), einen weiteren großen Teil als Weiden für unsere Kühe, Kälber und Bullen. Wir betreiben eine eigene Käserei, neben der Milchwirtschaft und Rinderzucht auch Schweinezucht, denn die Schweine lieben die Molke aus der Käserei! und fressen nur allzu gern die nicht mehr verkaufsfähigen Kartoffeln und viele andere Reste aus unserer Produktion. Zusätzlich sind zwei große Gemüseanbauflächen für mehr als 50 Gemüsearten Teil unserer Pachtflächen.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#eef6e7;grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="278" height="181" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/02/Bernhard-Wessling.jpeg" alt="" class="wp-image-86219 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p>Bernhard ist promovierter Chemiker und Unternehmer; er ist seit 16 Jahren Investor in der Kattendorfer Hof- und der Hofladen-KG und seit 8 Jahren einer der Geschäftsführer.</p>



<p></p>
</div></div>



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<p>Da wir nach und nach immer mehr ursprünglich konventionell bewirtschaftete Acker- und Weideflächen übernommen haben, haben wir weit mehr als vier Promille zusätzlichen Humus gebildet. Denn der Humusgehalt in Ackerböden industriell landwirtschaftlich arbeitender Betriebe nimmt nachweislich Jahr für Jahr ab: <a href="https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Landwirtschaft/WWF-Der-kleine-Humus-Faktencheck.pdf" target="_blank" rel="noopener">pro Hektar Ackerland 0,2t reiner organischer Kohlenstoff geht jährlich verloren</a>. Und wenn man mit einem Spaten in den Boden sticht und einen Blick hineinwirft, sieht man das Elend: Nur wenn man mehrfach an verschiedenen Stellen hineinsticht, erkennt man auch mal ein Bodenlebewesen.</p>



<p>Ganz anders auf unseren biologisch bewirtschafteten Flächen: Eine einzige Stichprobe an beliebiger Stelle zeigt eine unübersehbare Vielfalt an Bodenleben, schon rein visuell, und das bis zu 25/30 cm tief. Nachweislich ermöglicht ökologische Landwirtschaft über die Jahre hinweg einige Prozent zusätzlichen Humusaufbau. Das schon allein deshalb,</p>



<p>weil nicht mit Mineraldünger gedüngt wird, sondern mit Stallmist; und weil die Bodenbearbeitung nur sehr flach und nicht umgrabend erfolgt; und nicht zuletzt weil wir in einer 6jährigen Fruchtfolge nach humus- und nährstoffzehrenden Ackerfrüchten Gründünger und stickstofffixierende Pflanzen anbauen, immer im Wechsel. Allgemein ist es so, dass Humusuntersuchungen bislang noch selten und somit nur wenig quantitative Daten verfügbar sind. Nachweisbar ist aber: Während konventioneller Landbau Humus<em>verluste</em> im Maßstab einiger Prozentpunkte pro Jahr verursacht, <a href="https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/1d2d6b97-a95e-4e8f-ab00-390ee16fb36f/content" target="_blank" rel="noopener">wächst der Humusgehalt ökologisch</a> <a href="https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/1d2d6b97-a95e-4e8f-ab00-390ee16fb36f/content" target="_blank" rel="noopener">bewirtschafteter Böden jährlich um einige Prozent</a>. Man beachte: nicht 4 Promille nach soundsoviel Jahren, sondern einige Prozent pro Jahr zusätzlich!</p>



<p>&#8212;-</p>



<p>Das Buch ist im großen Wissenschaftsverlag „SpringerNature“ erschienen und kann ganz normal im Buchhandel bestellt werden, oder auch <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46427-1" target="_blank" rel="noopener">direkt beim Verlag</a>, entweder als ebook oder als gedrucktes Buch.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Solaranlage seit 1 Jahr in Betrieb</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/solaranlage-seit-1-jahr-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 14:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles vom Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Solaranlage ist seit 1 Jahr in Betrieb! Über 70 Mitglieder unserer solidarischen Wirtschaftsgemeinschaft haben mit ihren Darlehen die gesamte Anlage finanziert, denn die Bank hat kein Darlehen geben wollen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="506" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/PV-Anlage_Kattendorf-.jpg" alt="PV-Anlage_Kattendorf" class="wp-image-86469" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/PV-Anlage_Kattendorf-.jpg 676w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/PV-Anlage_Kattendorf--480x359.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 676px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading"><strong>Unsere Solaranlage ist seit 1 Jahr in Betrieb!</strong></h1>



<p><strong>Über 70 Mitglieder unserer solidarischen Wirtschaftsgemeinschaft haben mit ihren Darlehen die gesamte Anlage finanziert, denn die Bank hat kein Darlehen geben wollen. </strong></p>



<p><strong>Wir danken Euch allen sehr, und Ihr könnt sehen: Es hat sich gelohnt!</strong></p>



<p>Am 8. März jährt sich die Inbetriebnahme unserer Solaranlage. Sie ist auf dem Kuhstalldach auf der West- und der Ostseite (je 50 kW) installiert. Sie hat eine Nennleistung von insgesamt 100 kW und hat in den letzten 12 Monaten fast 80 MWh an Strom erzeugt (fast 80.000 kWh). Fast alles davon haben wir selbst verbraucht, nur geringe Anteile eingespeist. </p>



<p>Wir konnten die Einspeisung fast komplett stoppen, als wir ein paar Monate später auch unsere Batterie (90 kWh) in Betrieb nehmen konnten. Wir haben täglich einen durchschnittlichen Bedarf von zwischen 12 und 30 kW an elektrischer Leistung, nachts um die 10 kW, tagsüber in der Spitze 40 bis 60, manchmal kurzzeitig sogar bis 80 kW. Die Sonne ermöglicht bei uns unter optimalen Umständen auch so knapp 80 kW, aber nur kurzzeitig.</p>



<p>Diese Investition ist nicht nur ein sinnvoller und <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/kann-man-nachhaltigkeit-messen/">nachhaltiger</a> Bestandteil der Energiewende, sondern auch für den Hof in Richtung Kostensenkung enorm wichtig: Wir konnten die Stromkosten dadurch sofort um monatlich 2.500 € reduzieren, und dies unter Einrechnung der Zins- und Tilgungsleistungen.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#eef6e7;grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-87172 size-full" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-1024x1024.jpg 1024w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-980x980.jpg 980w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Fest-Aktionstage-2024-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><strong><strong><strong>Ökologische Leistung im Wirtschaftsjahr 2021&nbsp;</strong></strong></strong><br><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-bio-aber-guenstig/">https://www.kattendorfer-hof.de/oekologische-leistung-im-wirtschaftsjahr-2021-2022/</a></p>



<p></p>
</div></div>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach wie vor segeln wir in sehr stürmischen Gewässern. Die durch den Überfall Rußlands auf die Ukraine verursachte Gaskrise und die anschließende Inflation haben nach und nach etliche unserer Mitglieder dazu bewogen, ihr Bio-Abo zu kündigen. Dadurch haben wir mehr als 15% an Mitgliedereinnahmen verloren, erst jetzt scheint es sich zu stabilisieren. Zugleich sind aber auch unsere Kosten bei fast allen Kostenarten enorm angestiegen (Inflation!).</p>



<p>Der Kattendorfer Hof trägt mit biologischer Bewirtschaftung von 450 ha Ackerflächen und Grünland, auch mit den vielen Kilometern an Knicks, bei zur <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/kann-man-nachhaltigkeit-messen/">Bekämpfung des Klimawandels und des Verlustes an Artenvielfalt</a>. Wir hoffen weiterhin auf Eure Solidarität und Unterstützung – und bitte auch bei der <strong>Gewinnung neuer Mitglieder!</strong>.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Bio Branche und Biokrise &#8211; Masse statt Klasse?</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/bio-branche-und-biokrise-masse-statt-klasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 06:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles vom Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kattendorfer-hof.de/?p=86359</guid>

					<description><![CDATA[Bio Branche und Biokrise &#8211; Masse statt Klasse? Die biologische Landwirtschaft und Bio Branchje steckt in einer Krise, wie sie tiefgreifender kaum sein könnte. Nach Jahrzehnten stetigen Wachstums scheint der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="625" height="360" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/Bio-Branche-in-der-Krise.jpg" alt="Bio Branche in der Krise" class="wp-image-86360" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/Bio-Branche-in-der-Krise.jpg 625w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/03/Bio-Branche-in-der-Krise-480x276.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 625px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Bio Branche und Biokrise &#8211; Masse statt Klasse?</h1>



<p><strong>Die biologische Landwirtschaft und Bio Branchje steckt in einer Krise, wie sie tiefgreifender kaum sein könnte. Nach Jahrzehnten stetigen Wachstums scheint der Boom ins Stocken geraten zu sein. Ursachen dafür sind vielfältig: die globale Wirtschaftskrise, das Überangebot an Bio-Labels und schwindendes Vertrauen in die Bio-Zertifizierung. </strong></p>



<p>Die Frage drängt sich auf: Ist Bio noch ein Garant für Umwelt- und Tierschutz, oder hat die Branche den Fokus auf Klasse durch die Jagd nach Masse verloren? Am Beispiel unseres <strong>demeterhofs in Schleswig-Holstein</strong>, zeigt sich, dass es auch anders gehen kann. Hier wird deutlich, wie Familienbetriebe trotz Herausforderungen weiterhin Umwelt und Tierwohl an erste Stelle setzen. Ein Blick auf die Zukunft der biologischen Landwirtschaft</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bio Branche in der Krise: Wie Bio in die Falle der Industrialisierung geriet</strong></h2>



<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist die Bio Branche rasant gewachsen. Doch mit dem Erfolg kamen auch Probleme:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rückgang des Biokonsums</strong>: Im Jahr 2022 sank der Absatz von Bioprodukten in Europa um fast drei Prozent. Frankreich verzeichnete 2023 das Schließen von rund zehn Prozent aller Bioläden.</li>



<li><strong>Zunahme der Massentierhaltung</strong>: In Deutschland gibt es inzwischen Biobetriebe mit mehr als 1.500 Milchkühen – Bilder von verletzten Tieren und veralteten Anlagen haben das Vertrauen der Verbraucher:innen erschüttert.</li>



<li><strong>Dominanz der Supermärkte</strong>: Mittlerweile verkaufen Supermarktketten die Hälfte aller Bioprodukte. Ihr Fokus auf niedrige Preise setzt Betriebe unter Druck, was oft zulasten von Umwelt und Tierwohl geht.</li>



<li><strong>Internationale Produktionsverlagerung</strong>: Regionen wie Almería in Spanien sind zur Hochburg der Billigproduktion geworden, wobei Böden, Arbeitskräfte und Ökosysteme leiden.</li>
</ul>



<p>Auch die zunehmende Nutzung von „natürlichen Pestiziden“ steht in der Kritik. Deren Inhaltsstoffe sind zwar oft pflanzlichen Ursprungs, aber einige gelten als potenziell schädlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demeter Kühe als Vorbild: Wie der Kattendorfer Hof zeigt, dass es anders geht</strong></h2>



<p>Der <strong>Kattendorfer Hof</strong> zeigt, dass regionale und umweltbewusste Landwirtschaft nach wie vor möglich ist. Als <strong>demeterhof in der Nähe</strong> von Hamburg verpflichten wir uns den höchsten ökologischen Standards.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Artgerechte Tierhaltung</strong>: Die <strong>Demeter Kühe</strong> am Kattendorfer Hof haben ausreichend Platz, genießen Weidegang und werden mit biologisch-dynamischem Futter versorgt. Kälber bleiben länger bei ihren Müttern, was Tierwohl und natürliche Entwicklung fördert.</li>



<li><strong>Nachhaltige Landwirtschaft</strong>: Im Gegensatz zur industriellen Bio-Produktion achtet der Hof auf Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt. Pestizide – ob synthetisch oder „natürlich“ – kommen hier nicht zum Einsatz.</li>



<li><strong>Direktvermarktung</strong>: Produkte des Hofs, von Milch bis Käse, können direkt im Hofladen oder über eine solidarische Landwirtschaft bezogen werden. Dadurch entsteht eine persönliche Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten.</li>
</ul>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#eef6e7;grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="512" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Bio-Abo-Ernteanteil-1.jpg" alt="Bio Abo Ernteanteil" class="wp-image-87170 size-full" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Bio-Abo-Ernteanteil-1.jpg 512w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/12/Bio-Abo-Ernteanteil-1-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><strong><strong>Bio-Produkte kaufen: Bio aber günstig?</strong><br></strong><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-bio-aber-guenstig/">https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-bio-aber-guenstig/</a></p>



<p></p>
</div></div>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wege aus der Biokrise: Zurück zu Klasse statt Masse</strong></h2>



<p>Die Dokumentation <strong>„Biokrise &#8211; Masse statt Klasse?“</strong> beleuchtet die Schattenseiten der Branche, gibt aber auch Hoffnung. Es gibt Betriebe wie den Kattendorfer Hof, die zeigen, dass Bio mehr sein kann als ein Etikett.</p>







<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Zukunft der biologischen Landwirtschaft liegt in Initiativen, die:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Auf regionale und nachhaltige Produktion setzen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.</li>



<li>Transparenz schaffen, um Vertrauen in die Bio-Zertifizierung zurückzugewinnen.</li>



<li>Faire Preise ermöglichen, die sowohl Verbraucher:innen als auch Produzent:innen zugutekommen.</li>



<li>Umwelt und Tierwohl nicht als Marketingargument, sondern als Kern ihrer Philosophie begreifen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bio Branche und der Aufruf zur Veränderung</strong></h2>



<p>Die Bio Branche steht an einem Scheideweg. Betriebe wie unser Hof machen Mut, dass es auch in Zeiten von Krisen möglich ist, authentische und nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Du als Verbraucher spielst eine entscheidende Rolle: Indem du bewusst einkaufst und dich für regionale Anbieter wie unseren Bio Bauernhof entscheidest, können wir dazu beitragen, dass „Klasse statt Masse“ wieder zum Leitbild wird.</p>



<p>Möchtest du mehr über die Arbeit auf dem Kattendorfer Hof erfahren? <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/termine/">Kommt zu einem unserer Events direkt vor Ort</a> und erlebt, wie echte <strong>demeter Landwirtschaft</strong> funktioniert – für Mensch, Tier und Umwelt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p>(Quellverweis Video: arte.tv)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann man Nachhaltigkeit messen?</title>
		<link>https://www.kattendorfer-hof.de/kann-man-nachhaltigkeit-messen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 09:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles vom Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann man Nachhaltigkeit messen? &#8222;Nachhaltigkeit messen&#8220; &#8211; ein solcher Gedanke erscheint vielen unnötig, denn zumindest in Worten ist längst fast alles schon &#8222;nachhaltig&#8220; geworden. Wir können „nachhaltig“ einkaufen, sämtliche Lebensmittel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="625" height="360" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/02/Kann-man-Nachhaltigkeit-messen.jpg" alt="Nachhaltigkeit messen" class="wp-image-86215" style="width:823px;height:auto" srcset="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/02/Kann-man-Nachhaltigkeit-messen.jpg 625w, https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/02/Kann-man-Nachhaltigkeit-messen-480x276.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 625px, 100vw" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Kann man Nachhaltigkeit messen?</h1>



<p><strong>&#8222;Nachhaltigkeit messen&#8220; &#8211; ein solcher Gedanke erscheint vielen unnötig, denn zumindest in Worten ist längst fast alles schon &#8222;nachhaltig&#8220; geworden.</strong> <strong>Wir können „nachhaltig“ einkaufen, sämtliche Lebensmittel sind angeblich „nachhaltig“ erzeugt und verarbeitet worden. In den Urlaub fahren bzw. fliegen wir „nachhaltig“, wo es Hotels gibt, die komplett „nachhaltig“ sind, weil man sich überall CO<sub>2</sub>-Kompensation erkaufen kann. Denn selbstverständlich sind angeblich auch alle Maßnahmen, mit denen das Klima wieder stabilisiert werden soll, per se schon „nachhaltig“.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit?</h2>



<p>Merkwürdig ist nur, dass nirgendwo begründet wird, warum diese angeblich „nachhaltigen“ Produkte oder Verhaltensweisen diese Bewertung überhaupt verdienen. Was müsste man unter „nachhaltig“ verstehen? Wir benötigen ein objektives Kriterium für die Beurteilung und Messung von <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-produkte-kaufen-nachhaltigkeit-im-einkaufskorb/" data-type="post" data-id="85469">Nachhaltigkeit</a>.</p>



<p>Entscheidend ist erst einmal, dass für ein solches Kriterium nicht die Interessen der Menschen (und schon gar nicht spezieller Gruppen von Menschen) als Ausgangspunkt genommen werden dürfen. Die bekannte Brundtland-Definition [1] ist rein auf den Menschen bezogen. Sie übersieht, dass die Menschheit nur entstehen, überleben und sich entwickeln, weil die Bedingungen auf der Erde es ermöglichten – diese Bedingungen waren und sind funktionierende Ökosysteme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CO<sub>2</sub>-Fußabdruck &#8211; keine ausreichende Beurteilung für das Messen von Nachhaltigkeit</h2>



<p>Ebenso wichtig für ein Nachhaltigkeits-Kriterium ist es, dass wir nicht angesichts des so deutlichen Klimawandels nur noch auf das Kohlendioxid schauen und den „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ für eine ausreichende Beurteilung von Nachhaltigkeit halten. So sagte Katrin Böhning-Gaese, die Leiterin des Forschungszentrums für Klima und Biodiversität am Senckenberg-Naturkundemuseum in Frankfurt am Main, sehr richtig:</p>



<p>„Der <strong><a href="https://www.kattendorfer-hof.de/biologische-vielfalt-in-der-landwirtschaft/" data-type="post" data-id="82165">Klimawandel</a></strong> entscheidet darüber, <em>wie </em>wir leben, der <strong>Artenschwund</strong> entscheidet darüber, <em>ob </em>wir leben.“[2] </p>



<p>Schauen wir also als erstes auf den <strong>Artenschwund</strong>. Wir als<a href="https://www.kattendorfer-hof.de/" data-type="page" data-id="15"> Kattendorfer Hof </a>konzentrieren uns dazu auf die Landwirtschaft, hier können wir direkt etwas für die <strong>Artenvielfalt</strong> tun. Im Februar erschien eine Studie, die zeigte: Pestizide schädigen auch viele Arten, die gar nicht das Ziel des jeweiligen Pestizids sind und angeblich nicht beeinträchtigt werden.[3] So schreibt die österreichische Tageszeitung „Der Standard“:</p>



<p>„Pestizide haben schädliche Auswirkungen auf hunderte Arten von Mikroben, Pilzen, Pflanzen, Insekten, Fischen, Vögeln und Säugetieren. Das macht sie zu einem der wesentlichen Treiber des globalen Rückgangs der Biodiversität.“ [3] Die im dortigen Artikel erwähnte „Defra-Initiative für nachhaltige Landwirtschaft“ bezahlt Landwirte dafür, den Einsatz von Insektiziden zu <em>reduzieren</em>. Als ob das ausreicht, um nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben!</p>



<h3 class="wp-block-heading">In direktem Zusammenhang mit dem Kattendorfer Hof wäre dies die Konsequenz:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biolebensmittel direkt beim Erzeuger kaufen, </li>



<li>Mitglied der <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/solawi-fuer-euch-in-9-saetzen-erklaert/" data-type="post" data-id="81759">solidarischen Landwirtschaft</a> werden und </li>



<li>in einem der <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/hoflaeden-foodcoops/">7 Kattendorfer Hofläden</a> einkaufen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit messen mit dem Konzept der Entropie</h2>



<p>Nun gibt es viel Kritik seitens umweltbewusster und besonders seitens klimabesorgter Menschen an der Landwirtschaft, auch an ökologischer Landwirtschaft. Generell sei <strong>Landwirtschaft mitverantwortlich für CO<sub>2</sub>-Emission</strong>, die einen mehr, die anderen weniger, besonders aber die <a href="https://www.kattendorfer-hof.de/bio-bauernhof/" data-type="page" data-id="338">Milchviehhaltung</a> wegen des Methanausstoßes der wiederkäuenden Kühe.</p>



<p>Deshalb müsse auf jeden Fall die CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre wieder reduziert werden, es reiche nicht, weniger CO<sub>2</sub> zu emittieren, sondern mit technologischen Maßnahmen sogar das Klimagas wieder aus der Luft herauszuholen (DAC, CCS) und sogar auch chemisch zu nutzen (CCU).</p>



<p>Sind solche Maßnahmen nachhaltig? Wie könnte man das untersuchen und Nachhaltigkeit messen, bevor solche Verfahren großtechnisch angewendet werden und vielleicht irreparable Schäden anrichten, so wie die Pestizide, die jahrzehntelang für „sehr gezielt wirksam“ galten, es aber nachweislich doch nicht sind?</p>



<p>Dafür entwickelte <a href="https://www.bernhard-wessling.com/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Bernhard Weßling</a> ein neuartiges Konzept: „Entropie“ kann ein allgemein anwendbares Kriterium für Nachhaltigkeit sein, zudem objektiv und nachprüfbar, zumindest teilweise quantitativ. Er ist im Hauptberuf Chemiker und Forscher, im Nebenberuf Investor und Mit-Geschäftsführer des Kattendorfer Hofs. </p>



<p>In diesem Gastbeitrag [4] erläutert er einfach verständlich, was „Entropie“ ist und warum und wie man sie als Kriterium für Nachhaltigkeit einsetzen sollte und kann. Und so untersucht er beispielhaft die technologischen Maßnahmen, mit denen CO<sub>2</sub> wieder aus der Luft herausgeholt werden soll. Es stellt sich heraus: DAC, CCS, CCU, all das ist „alles andere als nachhaltig“.[5] Sollten diese Maßnahmen tatsächlich über die derzeitigen Versuche hinausgehend industriell praktiziert werden, sind massive Umweltschäden nicht zu vermeiden.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background" style="background-color:#ebf5ff;grid-template-columns:41% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="278" height="181" src="https://www.kattendorfer-hof.de/wp-content/uploads/2025/02/Bernhard-Wessling.jpeg" alt="" class="wp-image-86219 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p>&#8222;<em>Entropie“ kann ein allgemein anwendbares Kriterium für Nachhaltigkeit sein, zudem objektiv und nachprüfbar, zumindest teilweise quantitativ. </em>&#8222;</p>



<p><strong>Bernhard Wessling</strong></p>



<p></p>
</div></div>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ist biologische Landwirtschaft nachhaltig und messbar?</h2>



<p>Bleibt die Frage, ob biologische Landwirtschaft nachhaltig ist. Auch das hat er untersucht, dazu wird es bald hier einen Auszug / Vorabdruck aus einem der Kapitel seines neues Buches geben: „Was für ein Zufall! Zum Ursprung von Unvorhersehbarkeit, Komplexität, Krisen und Zeit“.[6] Es gibt allerdings auch schon eine andere Berechnung, nämlich in Geldwert: Wie viel Euro sind die ökologischen Nachhaltigkeitsleistungen des Kattendorfer Hofes jährlich wert?</p>



<p>Dafür entwickelte die Regionalwert AG ein Berechnungssystem, das wir 2023 für den Hof haben anwenden lassen. Danach sind die jährlichen Leistungen, von denen wir über Fördermittel nur einen geringen Teil bezahlt bekommen, über 800.000 € wert! [7] Wie man an den Erläuterungen hierzu [8] sehen kann, sind erhebliche ökologische Leistungen wie z.B. sauberes Grundwasser oder Artenvielfalt dabei nicht einmal erfasst. Das kann das Kriterium „Entropie“ leisten, auch wenn es nicht einfach ist.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p>[1]&nbsp;&nbsp;&nbsp; „1. Dauerhafte Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ siehe <a href="https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_563.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_563.htm</a>; (dort, unter „Definitionen“, wird klar, wie schwammig Nachhaltigkeit verstanden wird.)</p>



<p>[2]<a href="https://www.nzz.ch/wissenschaft/eu-regelt-renaturierung-per-gesetz-das-hilft-auch-dem-klima-zeigen-beispiele-ld.1839846" target="_blank" rel="noopener">https://www.nzz.ch/wissenschaft/eu-regelt-renaturierung-per-gesetz-das-hilft-auch-dem-klima-zeigen-beispiele-ld.1839846</a></p>



<p>[3]<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000257164/pestizide-schaedigen-auch-viele-unbeteiligte-arten" target="_blank" rel="noopener">https://www.derstandard.de/story/3000000257164/pestizide-schaedigen-auch-viele-unbeteiligte-arten</a>; der Link zur Studie „Pesticides have negative effects on non-target organisms“: <a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41467-025-56732-x" target="_blank" rel="noopener">http://dx.doi.org/10.1038/s41467-025-56732-x</a></p>



<p>[4]<a href="https://www.bernhard-wessling.com/gastbeitrag_nachhaltige_illusion" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/gastbeitrag_nachhaltige_illusion</a> </p>



<p>[5]<a href="https://www.bernhard-wessling.com/nachhaltigkeit_und_entropie" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/nachhaltigkeit_und_entropie</a></p>



<p>[6]<a href="https://www.bernhard-wessling.com/zufall_2-_auflage_vorwort" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/zufall_2-_auflage_vorwort</a>, das Buch erscheint bei SpringerNature voraussichtlich Ende März <br>[7]<a href="https://www.bernhard-wessling.com/biodynamic-farming" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/biodynamic-farming</a>, <br><a href="https://www.bernhard-wessling.com/wp-content/uploads/2024/01/Pressemitteilung-oekolog-Leistungsrechng-Kattendorfer-Hof.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/wp-content/uploads/2024/01/Pressemitteilung-oekolog-Leistungsrechng-Kattendorfer-Hof.pdf</a> und<br>[8]<a href="https://www.bernhard-wessling.com/wp-content/uploads/2024/01/Erlaeuterungen-zur-oekolog-Leistungsrechnung.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bernhard-wessling.com/wp-content/uploads/2024/01/Erlaeuterungen-zur-oekolog-Leistungsrechnung.pdf</a></p>



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