Der Name „Foodcoop“ leitet sich aus dem englischen „Food Cooperative“ ab.

Die deutsche Übersetzung lautet Lebensmittelkooperative. In Deutschland hat sich allerdings der englische Begriff „Foodcoop“ durchgesetzt. Und so auch bei unseren FoodCoops auf dem Kattendorfer Hof.


Hier kommt ein kurzer Filmclip aus der Reihe Inas Sommer auf dem Bauernhof, diesmal mit einer kurzen Erklärung zur Frage der FoodCoops und der Lieferwege.

Was genau ist eigentlich eine FoodCoop?

Unter dem Begriff FoodCoop fassen wir alle Gruppen von Menschen zusammen, die vom Kattendorfer Hof mit Hofprodukten versorgt werden.

Alle Menschen, die einen Ernteanteil erhalten, sind Mitglieder in der SoLaWi Kattendorfer Hof.

Die FoodCoops sind sehr unterschiedlich. Die Abholstellen ( Räume) der FoodCoops sind teils einfache Kellerräume in Einfamilienhäusern, teils größere Räumlichkeiten. Das Besondere ist, dass die Menschen in Eigeninitiative die Verteilung der Lebensmittel übernehmen. So liefern wir vom Hof die vereinbarte Menge an Hofprodukten. Also Kartoffeln und Gemüse, Fleisch und Wurst, Getreide und Milchprodukte. Alles kommt in großen Mengen an. Die Verteilung regelt dann die Gruppe untereinander. Es werden keine Kisten für die einzelnen Haushalte zusammengestellt.

Zusätzliche Lebensmittel

Wir bieten an Brot, Eier und Äpfel und Honig in Demeter Qualität von unseren Kooperationspartnern mitzuliefern. Diese Lebensmittel werden dann gesondert abgerechnet, weil sie nicht im Ernteanteil enthalten sind.

Viele Menschen in den FoodCoops genießen es, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Lebensmittel in der Nähe ihres Wohnortes abzuholen. Meist hat jedes Mitglied einen Schlüssel zur FoodCoop.

Hier sind alle unsere FoodCoops und somit alle Abholstellen für Euch aufgelistet.

Auch in allen unseren Hofläden kann man Mitglied der SoLaWi Kattendorfer Hof werden und dort den Ernteanteil während der Öffnungszeiten abholen.

Aktuell hat unsere FoodCoop Glashüttenstraße Plätze frei.

Auch in den Hofläden sind freie Plätze für Ernteanteile vorhanden.

Hast Du selbst Lust, eine FoodCoop zu gründen, vielleicht in einem Stadtteil, wo es derzeit noch keine gibt? Oder Du hast einen Raum frei, der sich evtl perfekt für eine FoodCoop eignet?

Voraussetzung dafür, eine eigene FoodCoop zu gründen ist:

  • die Abnahme von 20 Ernteanteilen (damit sich die logistische Seite finanziell und vom Arbeitsaufwand trägt)
  • Ein Raum, der zu bestimmten Zeiten für alle abholenden Personen zugänglich ist
  • Ein Raum, in dem Platz genug zum Lagern der Waren ist
  • Ein Raum, in dem ein Kühl-/ Gefrierschrank aufgestellt werden kann

Bei allen Fragen rund um FoodCoops und Mitgliedschaft weiss Beate für Euch die Antwort. Eine Mail könnt Ihr ihr schicken an solawi@kattendorfer-hof.de

Wir würden uns freuen, Dich bald als ein Mitglied in einer unserer FoodCoops begrüßen zu dürfen.

Herzlich grüßt aus Kattendorf, Eure Katja Dungworth

SoLaWi und FoodCoops schnell erklärt:

  • In der Solidarischen Landwirtschaft übernehmen die Mitglieder einer solchen die sämtlichen jährlichen Produktionskosten und es sind alle erzeugten Lebensmittel schon im Voraus bezahlt und das einzelne Produkt hat keinen Preis. So können sich dann die Mitglieder die Lebensmittel teilen
  • Das Risiko wird geteilt: Gibt es für einzelne Produkte Mindererträge, so wird das kommuniziert und betrifft alleBei einer guten Ernte wird auch sie geteilt, sodass die Entnahme- Mengen größer werden können.
  • Plastikfrei und unverpackt (bis auf unsere Fleisch- und Wurstwaren), da Waren auf direktem Weg vom Hof zu Euch kommen
  • Basis der FoodCoops ist das gegenseitige Vertrauen. Die Produkte werden vor Ort in Eigenregie aufgeteilt
  • Saisonales Gemüse immer frisch für Euch vor Ort
  • FoodCoops des Kattendorfer Hofes in Hamburg –> hier geht´s lang
  • Selbst eine FoodCoop gründen? Los geht´s! Infos gibt´s bei Beate solawi@kattendorfer-hof.de